Woran wir glauben

Wir glauben an den einen wahren Gott – den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.
Gott ist Geist (Johannes 4,24), und er hat sich durch Jesus Christus offenbart.

Jesus ist nicht nur der Sohn Gottes, sondern auch Gott selbst, wie es in Johannes 1,1–3 geschrieben steht:
„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott … und das Wort wurde Fleisch.“
Jesus wurde Mensch, lebte unter uns, heilte, vergab, starb am Kreuz und ist auferstanden.
Er ist der Weg zum Vater und das sichtbare Bild des unsichtbaren Gottes (Kolosser 1,15).
Wir glauben:
– Der Vater liebt und sendet.
– Der Sohn liebt und rettet.
– Der Geist liebt und erfüllt.
Alle drei handeln in vollkommener Einheit – denn Gott ist Liebe.

Wir glauben nicht, dass Vater, Sohn und Heiliger Geist dieselbe Person sind – sondern drei Personen, aber ein Gott im Wesen, in Herrlichkeit, in Wahrheit.

Gott ist Liebe

Gott ist Liebe und wurde Mensch in Jesus Christus.
Er kam nicht, um zu richten, sondern um zu retten.
Allen, die ihn aufnehmen und an seinen Namen glauben, gibt er das Recht, Kinder Gottes zu sein (Johannes 1,12).
Diese Liebe ist unverdient – reine Gnade.

Jesus ist Herr

Jesus Christus ist der Sohn Gottes.
Wir glauben, dass Gott der Vater seinen Sohn Jesus in die Welt gesandt hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat (Johannes 3,16).
Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben – niemand kommt zum Vater außer durch ihn.

Der Geist befähigt

Der Heilige Geist erfüllt, leitet und befähigt uns.
Er ist der Tröster, Beistand und die Kraft, die in uns wirkt.
Er schenkt uns Mut, Wahrheit zu verkünden, im Glauben zu leben und heilig zu wandeln.
Durch ihn werden wir verwandelt – zu Zeugen Jesu auf dieser Erde.


Die Bibel – Gottes Wort und unser Fundament

Wir glauben, dass die Heilige Schrift das von Gott eingegebene Wort ist und die alleinige verbindliche Grundlage für unseren Glauben, unsere Lehre und unser Leben darstellt.
„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“
2. Timotheus 3,16–17

Die Bibel entstand nicht allein aus menschlichen Gedanken. Menschen Gottes redeten und schrieben, getrieben und geleitet durch den Heiligen Geist.
„Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet.“
2. Petrus 1,21

Die gesamte Heilige Schrift weist auf Jesus Christus hin. Jesus selbst sagte:
„Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben.“
Johannes 5,39

Die Bibel führt uns zu Jesus Christus – und allein durch Jesus kommen wir zum Vater. Er ist nicht nur einer von vielen Wegen, sondern der einzige Weg zur Versöhnung mit Gott.
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“
Johannes 14,6

Darum prüfen wir jede Lehre, jede Prophetie, jede geistliche Erfahrung und jede menschliche Tradition anhand des Wortes Gottes. Was der Heiligen Schrift widerspricht, kann für uns nicht die Wahrheit Gottes sein.

Die biblische Taufe
Wir glauben, dass die Taufe ein wichtiger und von Jesus Christus selbst gebotener Bestandteil der Nachfolge ist. Sie ist nicht bloß ein äußerliches religiöses Zeichen, sondern steht in direktem Zusammenhang mit der neuen Geburt aus Wasser und Geist.
Jesus Christus sagte:
„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.“
Johannes 3,5

Jesus gab seinen Jüngern den Auftrag:
„Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe.“

Die neue Geburt ist das Werk Gottes durch den Heiligen Geist. Die Taufe im Wasser bezeugt sichtbar unsere Umkehr, unseren Glauben an Jesus Christus und den Beginn eines neuen Lebens mit ihm. Deshalb wollen wir die Taufe weder verharmlosen noch als unwichtig darstellen. Jesus selbst ließ sich taufen und gab seinen Jüngern den Auftrag, auch andere Menschen zu taufen.
„Da kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.“
Matthäus 3,13

Wir glauben an die Taufe, wie Jesus Christus und die Apostel sie gelehrt und praktiziert haben: als bewusste Glaubenstaufe nach persönlicher Umkehr, Buße und dem Glauben an Jesus Christus.
Die Taufe ist kein bloßes religiöses Ritual und keine menschliche Tradition. Sie ist ein persönlicher Schritt des Glaubens und des Gehorsams gegenüber Jesus.
Jesus gab seinen Jüngern den Auftrag:
„Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe.“
Matthäus 28,19–20

Die biblische Taufe geschieht durch vollständiges Untertauchen im Wasser. Sie stellt sichtbar dar, dass unser alter Mensch mit Christus stirbt und begraben wird. Wenn wir aus dem Wasser heraufkommen, bezeugen wir, dass wir mit Christus zu einem neuen Leben auferstanden sind.
„Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.“
Römer 6,4

„Mit ihm seid ihr begraben worden in der Taufe; mit ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes.“
Kolosser 2,12

Buße, Glaube und der Heilige Geist
Am Pfingsttag fragten die Menschen die Apostel, was sie tun sollten. Petrus antwortete:
„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“
Apostelgeschichte 2,38

Buße bedeutet mehr als nur Reue zu empfinden. Buße bedeutet, seine Sünden vor Gott zu erkennen, sich von ihnen abzuwenden und sein Leben Jesus Christus anzuvertrauen.
Die Taufe rettet uns nicht durch eine äußere Handlung oder durch das Wasser. Gerettet werden wir allein aus Gnade durch den Glauben an Jesus Christus. Die Taufe ist jedoch der von Jesus gebotene Schritt, durch den wir unseren Glauben, unsere Umkehr und unsere Zugehörigkeit zu ihm öffentlich bekennen.
„Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“
Epheser 2,8–9

Warum wir keine Säuglingstaufe praktizieren
Nach unserem Verständnis der Heiligen Schrift geht der Taufe eine persönliche Entscheidung voraus: Das Evangelium wird gehört, der Mensch erkennt seine Sünde, tut Buße, glaubt an Jesus Christus und lässt sich anschließend taufen.
Ein Baby kann noch keine bewusste Buße tun, sich nicht persönlich von seinen Sünden abwenden und seinen Glauben an Jesus Christus nicht selbst bekennen. Deshalb praktizieren wir keine Säuglingstaufe, sondern die bewusste Glaubenstaufe.
Im Neuen Testament lesen wir immer wieder:
„Die nun sein Wort bereitwillig aufnahmen, ließen sich taufen.“
Apostelgeschichte 2,41

Kinder sind von Jesus geliebt und sollen gesegnet, beschützt und zu ihm geführt werden:
„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes.“
Markus 10,14

Die persönliche Taufe folgt jedoch auf den eigenen Glauben und die bewusste Entscheidung, Jesus Christus nachzufolgen.
Taufe bedeutet Nachfolge
Die Taufe ist nicht das Ende, sondern der Beginn eines neuen Lebens mit Jesus Christus. Jesus gab uns nicht nur den Auftrag, Menschen zu taufen, sondern sie zu seinen Jüngern zu machen und sie zu lehren, nach seinem Wort zu leben.
Ein Jünger Jesu lernt, ihm täglich nachzufolgen, sein altes Leben hinter sich zu lassen und durch den Heiligen Geist verändert zu werden.
Du möchtest dich taufen lassen?
Du glaubst an Jesus Christus, hast Buße getan und möchtest dein altes Leben hinter dir lassen? Du wurdest bisher noch nicht biblisch durch vollständiges Untertauchen getauft und möchtest diesen Schritt im Glauben gehen?
Dann darfst du uns gerne kontaktieren.
Wir möchten mit dir über die Bedeutung der Taufe sprechen, gemeinsam beten und dich auf diesem wichtigen Schritt deiner Nachfolge begleiten.

„Siehe, da ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?“
Apostelgeschichte 8,36